Der angehende Industriemechaniker Severin Müller über seine Ausbildung bei der Firma Kendrion

 

Ich bin Severin Müller, Azubi und angehender Industriemechaniker. Vor ein paar Jahren, auf der Realschule, war dieser Satz noch Zukunftsmusik. Ich hatte damals das Wahlfach Technik, in dem wir in unterschiedlichen Gruppen, verschiedene Projekte in Eigenregie durchführen konnten. Da wir diese Projekte oft in Verbindung mit einer Firma durchführten, um Teile mittels Drehen oder Fräsen zu produzieren, kam ich schnell mit dem Beruf Industriemechaniker in Berührung. Der Beruf sprach mich durch seine Vielseitigkeit an, so dass ich mich entschloss, ihn mir während einem einwöchigen Praktikum genauer anzuschauen. Nach diesem Praktikum habe ich mich dazu entschlossen, eine Ausbildung zum Industriemechaniker zu machen.

Nachdem ich diesen Entschluss gefasst hatte, habe ich mich bei unterschiedlichen Firmen beworben. Mir war zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits klar, dass die Firma Kendrion mein Favorit war. Ich hatte mich im Vorfeld mit vielen verschiedenen Personen aus unterschiedlichen Firmen unterhalten, und die Beschreibung der Ausbildung bei Kendrion hat mir am meisten zugesagt. Zu mir hieß es, bei Kendrion stehe die Ausbildung in Verbindung mit dem Werkzugbau, sodass man immer eigene Projekte und Vorrichtungen bekommt, die man allein oder in Teamarbeit bearbeiten darf. Außerdem sind bei Kendrion nicht zu viele Auszubildende, daher können sich die Ausbilder besser um die einzelnen Azubis kümmern und intensiv auf etwaige Probleme eingehen. Auch nach 3 Jahren, die ich nun schon bei der Firma Kendrion bin, halte ich den Schritt meine Ausbildung hier zu absolvieren immer noch für richtig und kann es nur weiterempfehlen.

Wenn ich an einem normalen Tag ins Geschäft gehe, startet mein Tag um 6:45 Uhr. Als erstes halte ich Rücksprache mit meinen Ausbildern, um zu erfahren, was zu erledigen ist und wie man vorgehen sollte. Wenn ich meine Aufgaben dann erhalten habe, plane ich, was ich wann und wie fertigen werde. Je nachdem was ich dann zu tun habe, fertige ich verschiedene Teile an Maschine wie zum Beispiel Fräs-, Dreh- oder Schleifmaschinen. Pausen haben wir von 9:00- 9:15 Uhr und von 12:00- 12:30 Uhr, Feierabend ist täglich gegen 15:00 Uhr. Das spricht zusätzlich für die Firma Kendrion, wir haben eine 35- Stundenwoche und freitags immer um 12:00 Uhr Feierabend.

Um Freude an diesem Beruf zu haben, sollte man ein gewisses technisches Verständnis besitzen, da man den ganzen Tag mit technischen Problemen oder Aufgaben konfrontiert wird, die man dann bearbeitet und am Ende bestenfalls auch löst. Außerdem sollte man speziell auch in unserer Firma teamfähig sein, da wir oft in Absprache mit Kunden oder Linienverantwortlichen stehen, oder gemeinsam mit Kollegen die anstehenden Projekte bearbeiten müssen.

Für mich war diese Ausbildung der richtige Weg – ich wünsche euch viel Erfolg bei eurem.