Der angehende Industriemechaniker Marius Brändle über seine Ausbildung bei der Firma Kendrion

„Durch ein Schulprojekt zur Ausbildung als Industriemechaniker.“ Hätte mir das vor 7 Jahren, als ich auf einer weiterführenden Schule war, jemand gesagt, hätte ich gelacht und gesagt „Niemals“! Doch nun bin ich hier und weiß, dass es die richtige Entscheidung gewesen ist, eine Ausbildung zum Industriemechaniker anzufangen.

Wie bereits erwähnt wurde ich durch das Schulprojekt BORS, kurz für Berufsorientierung an der Realschule, auf meinen zukünftigen Ausbildungsberuf aufmerksam. In dem vorgeschriebenen Praktikum hatte ich die Möglichkeit , mir für fünf Tage den Beruf des Industriemechanikers bei der Firma Kendrion anzuschauen und näher kennenzulernen. Durch Bekannte und Einwohner in meinem Heimatort wurde ich auf diese Firma aufmerksam.

Recht schnell merkte ich, dass mir die Arbeit Spaß machte. Selbst als Praktikant wurde ich von den Mitarbeitern angenommen und wertgeschätzt. Das gute Verhältnis, das wir untereinander hatten, spiegelte sich auch in der Rückmeldung von Seiten der Firma wider. Noch bevor ich meinen Schulabschluss in der Hand hatte, wurde ich angenommen und durfte mich auf eine Zukunft nach der Schulzeit freuen.

Zu Beginn meiner Ausbildung lernte ich die grundlegenden Aufgaben und Tätigkeiten eines Industriemechanikers kennen. Zunächst beschränkten sich diese auf Handarbeit. Nach dem Grundlehrgang wurde ich in die Maschinelle Fertigung eingeschult und konnte so komplexere Aufgaben mit der CNC-Fräsmaschine und Drehmaschine bearbeiten. Schon während meines Grundlehrgangs wurde ich aktive im Betrieb eingebunden und durfte einige Instanthaltungen oder Sonderaufträge der Mitarbeiter bearbeiten.

Die Ausbildung zum Industriemechaniker erfordert anfangs viel Durchhaltevermögen, da insbesondere die körperliche Arbeit sehr anstrengend sein kann. Mit der Zeit allerdings gewöhnt sich der Körper an die Belastung.

Handwerkliches Geschick ist in diesem Beruf von großer Bedeutung und wird bei den Auszubildenden deshalb besonders gerne gesehen. Viele Auszubildenden können diese Fähigkeit allerdings auch durch ihre Problemlösefähigkeit ausgleichen. Wer also diese Fertigkeiten und ein gutes Schulzeugnis bieten kann, dem steht in seiner Ausbildung nichts mehr im Wege. Dabei ist es auch nicht wichtig, ob man männlich oder weiblich ist.Wir sind alles nur Menschen, und Fehler gehören in der Ausbildung dazu!

Ganz nach dem Motto: Durch Fehler wird man klug, drum ist einer nicht genug!


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