Der angehende Industriemechaniker Yannik Stroppel über seine Ausbildung bei der Firma Kendrion

Der eine oder andere Schüler verdreht die Augen, wenn Lehrer seinen Satz schon mit dem Wort „Praktikum“ beginnt, aber bei mir hat das tatsächlich zum Erfolg geführt.

Mein Name ist Yannik Stroppel und ich bin derzeit Auszubildender als Industriemechaniker bei der Firma Kendrion. Mein Weg dorthin fing an, als ich in der 12. Klasse ein Praktikum in diesem Unternehmen ableistete, und dabei erstmals auf den Beruf des Industriemechanikers stieß. Das Praktikum gab mir Einblicke in das Berufsbild und die Fähigkeiten, die man dafür benötigt. Besonders das angenehme und respektvolle Arbeitsklima der Firma ist mir aufgefallen. In diesem Beruf sollte man Kenntnisse aus der Technik und Physik mitbringen, sowie ein gutes räumliches Verständnis und die Motivation, täglich neue Herausforderungen zu meistern. Genauso wichtig ist der Umgang mit Menschen, da in unserem Beruf viel Teamwork benötigt wird, um komplizierte Aufgaben gemeinsam zu meistern.

Wenn in der Ausbildung oder während der Zeit in der Berufsschule Probleme beim Lernen auftreten bekommen wir die Zeit, die wir benötigen, um die Inhalte besser zu verstehen. Gleichzeitig erhalten wir selbstverständlich Unterstützung von den Azubis aus den anderen Lehrjahren oder dem Meister. Auch schwierige Aufgaben, die nur in der Gruppe zu lösen sind, werden unterstützend von allen gemeinsam gemeistert.

Zu Beginn der Ausbildung wird ein Grundlehrgang durchgeführt, bei dem ein Werkstück entsteht, dessen Herstellung die Grundfertigkeiten eines Industriemechanikers erfordert. An diesem Werkstück werden Tätigkeiten wie das Drehen, Sägen, Feilen und Körnen trainiert.
Der Arbeitstag eines Industriemechanikers ist abwechslungsreich und spannend. Von der Fertigung komplizierter Vorrichtungen über die Planung und Herstellung von Einzel- oder Kleinbauteilen, die in der Produktion benötigt werden, ist alles dabei.

Jährlich findet bei uns der Azubiausflug statt, mit Ausflugszielen wie dem Kletterpark oder dem Technikmuseum. Außerdem gibt es jedes Jahr ein Grillfest und eine Betriebsfeier, und obwohl dies natürlich Highlights sind, genieße ich meine Ausbildungszeit das ganze Jahr über und bin immer wieder froh, damals in Klasse 12 ein so schicksalhaftes Praktikum absolviert zu haben.