Der angehende Präzisionswerkzeugmechaniker Frank Schokols über seine Ausbildung bei der Firma Neher

„Ich werde Präzisionswerkzeugmechaniker!“ Wenn ich Bekannten das erzähle, kommen oft viele Fragen. Was macht man denn als… Präzisionswerkzeugmechaniker? Zugegeben, das sind viele Worte in einem Satz, und kann sich dementsprechend kompliziert anhören. Ist es aber nicht!

Ich bin Frank Schokols, und absolviere derzeit bei der Firma Neher Dia GmbH meine Ausbildung zum Präzisionswerkzeugmechaniker. Folglich stellen Präzisionswerkzeuge auch einen großen Bestandteil meines Alltags dar. Durch verschiedene Techniken wie das Drehen, Fräsen und Schleifen fertigen oder reparieren wir Teile, die danach in vielen verschiedenen Prozessen eingesetzt werden könne. Viele Tätigkeiten, wie das Polieren und Schleifen, werden von Hand erledigt.

Für jedes Präzisionswerkzeug gibt es eine bestimmte Vorgabe, was die Masse und die Qualität betrifft. Regelmäßig prüfen wir, inwiefern diese Vorgaben eingehalten werden. Sechs Mal im Jahr verlassen wir Azubis den Betrieb, um für zwei Wochen die Berufsschule, und somit den theoretischen Teil unserer dualen Ausbildung, in Bad Neustadt an der Saale zu absolvieren. Die Schulfächer dort beziehen sich vor allem auf die Schleiftechnik.

Um die Ausbildung zum Präzisionswerkzeugmechaniker anzutreten, ist ein Realschulabschluss erwünscht, mindestens aber ein guter Hauptschulabschluss erforderlich. Die Bezeichnung „Präzision“ ist Programm, Sorgfalt und Gründlichkeit sind nämlich wichtige Eigenschaften eines Präzisionswerkzeugmechanikers. Außerdem zu den must-haves zählt ein mathematisches und technisches Verständnis.

Mit diesen Zutaten wird eine Ausbildung zum Präzisionswerkzeugmechaniker zum Erfolg und kann später sogar noch durch eine Weiterqualifizierung zum Techniker oder Meister, sowie ein Studium im technischen Bereich ergänzt werden.

Ihr seht, der Ausbildungsberuf ist genauso vielversprechend wie seine Bezeichnung.