Der angehende Industriemechaniker Simon Kiesewetter über seine Ausbildung bei der Firma Kendrion

 

Für die Schüler im Landkreis Sigmaringen sind die Sommerferien das Highlight des Jahres, nicht nur weil die Schule für sechs Wochen keine Rolle spielt, sondern auch weil zahlreiche Firmen aus dem ganzen Landkreis zu den Firmenerlebnistagen von Work@sig einladen. Ich bin im Jahr 2014 durch einen Bekannten auf diese Möglichkeit, ein Unternehmen für einen Tag lang näher kennenlernen zu können, gestoßen und war sofort daran interessiert. So bin ich im Rahmen von Work@sig im Alter von 14 Jahren zum ersten Mal auf die Firma Kendrion aufmerksam geworden. Auf den spannenden Firmenerlebnistag folgte sogleich ein einwöchiges Praktikum als Industriemechaniker, ebenfalls bei Kendrion. Ich konnte so noch intensivere Einblicke in das Unternehmen erhalten und letztendlich hat mich das auch überzeugt, meine Ausbildung zum Industriemechaniker dort anzutreten.

In den ersten Monaten meiner Ausbildung ist mir vor allem bewusst geworden, welche Eigenschaften man mitbringen sollte, um den Beruf des Industriemechanikers ordentlich und ohne Hindernisse zu erlernen und ausüben zu können. Beispielsweise sollte man die Fähigkeit besitzen, im Team zu arbeiten, da häufig Probleme auftauchen, die nur gemeinsam mit den Mitarbeitern bewältigt werden können. Zudem sollte man über ausreichend Wissen und Interesse in der Mathematik und der Physik, sowie ein räumliches Vorstellungsvermögen verfügen. Mit diesen Fähigkeiten steht einem nichts mehr im Wege!

Ich wurde in der Firma von Anfang an herzlich aufgenommen und anerkannt. Immer wieder wird mir als Azubi viel Verantwortung übertragen, was mir sehr gefällt, da ich dabei meine Stärken unter Beweis stellen kann. Mein Arbeitstag beginnt morgens um 6:30Uhr und endet mittags um 15:00Uhr. Ich bin total zufrieden mit unseren Arbeitszeiten. Man muss zwar recht früh raus, ist aber bei Zeiten wieder zu Hause und hat den ganzen Tag noch vor sich. So bleibt neben der Arbeit auch immer Zeit für Hobbys, Freunde, Freizeit und Vereinsleben.

Auch innerhalb der Arbeit wird uns viel geboten.  So wird jährlich für alle Auszubildenden ein Azubiausflug veranstaltet. Dabei lernt man die Azubis der anderen Standorte kennen und kann neue Kontakte knüpfen. Ich war schon auf Ausflügen im Hochseilgarten in Villingen-Schwenningen, im Technikmuseum in Sinsheim und bei der Flughafenfeuerwehr in Friedrichshafen. Weitere Highlights im Ausbildungsjahr sind das Grillfest aller Azubis und die betriebliche Weihnachtsfeier.

All das konnte ich nicht vohersehen, als ich mit Work@sig zum ersten Mal in der Eingangshalle von Kendrion stand. Verrückt, wozu ein einziger Tag führen kann! In diesem Sinne – haltet die Augen offen, nutzt so viele Chancen wie möglich und wer weiß – vielleicht sehen wir uns demnächst bei Kendrion.